PRESSEINFORMATION
25. September 2019 | Umfang 4.787 Zeichen

Aktuelle Trends bei der Betoninstandhaltung

Am 11. Februar 2020 findet in der Dortmunder Westfalenhalle das 28. Fachsymposium „Betoninstandhaltung heute für die Zukunft“ statt.

Mit einem Angebot, dessen Spektrum sich vom Einsatz der Methode des Building Information Modeling (BIM) in der Instandsetzungsplanung über den aktuellen Stand der Instandhaltungsrichtlinie bis hin zu wichtigen Fragen aus dem Baurecht spannt, erwartet die Teilnehmer des Fachsymposiums „Betoninstandhaltung heute für die Zukunft“ auch im kommenden Jahr wieder der gewohnte spannende Themenmix. Nicht zuletzt deswegen hat sich die gemeinsam von der Landesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken NRW e.V. (LIB NRW) und der Bundesgütegemeinschaft Betonflächeninstandsetzung (BFI) organisierte Veranstaltung mittlerweile als wichtigster Branchentreff in NRW mit bundesweiter Bedeutung für all jene etabliert, deren Ziel es ist, die Qualität von Schutz- und Instandsetzungsleistungen zu erhöhen. Die Online-Anmeldung ist unter www.lib-nrw.de möglich. Frühbucher profitieren von einem Rabatt (bis zum 6.12.2019). Die Veranstaltung will besonders Vertreter öffentlicher und privater Auftraggeber, von Wohnungsbaugesellschaften, Energieversorgern, Ingenieurbüros, Architekten, Sachverständige sowie Mitarbeiter von Unternehmen der Bauwirtschaft oder Produktherstellern, aber auch Studenten mit ihren Professoren und zahlreicher Meisterschüler des Baugewerbes

 

Der Start in die Veranstaltung gelingt mit einem Vortrag von Dr. Holle Goedecke, WTM Engineers, Hamburg, die anhand eines Projektbeispiels die Möglichkeit der BIM-Methode in der Instandhaltung vorstellt. Der Referent erläutert dabei, wie die Vorteile, die die BIM-Methode vom ersten Planungsschritt bis hin zur Bauausführung bietet, auch in der Instandsetzungsplanung genutzt werden können.

Dipl.-Ing. Susanne Gieler-Breßmer, IGF Ingenieur-Gesellschaft für Bauwerkssanierung Gieler-Breßmer & Fahrenkamp GmbH, Süßen sowie Björn Krocker, Projektleiter der Neuen Lübecker Norddeutschen Baugenossenschaft eG, stellen außergewöhnliche statische Maßnahmen bei der Instandsetzung einer Tiefgarage unter einem Wohn- und Geschäftshaus vor. Dabei stellte die Instandsetzung der Stützen und Fundamente die Planer vor große Herausforderungen, da die Stützen in der Tiefgarage durch die Überbauung hoch belastet waren. Erläutert wird das dabei realisierte Instandsetzungskonzept mit dem Fokus auf die statisch außergewöhnlichen Vorarbeiten sowie die detaillierte Umsetzung vor Ort.

Einen Blick über den Tellerrand wagen DI Bernhard Tatzl und Ing. Günter Vogl, VOGL PLUS GmbH, Irdning (Österreich) und fragen: „Wie gehen andere Länder mit Defiziten in der EN 1504 um?“ Die Ausführungen geben einen Überblick über die Instandsetzung in Österreich und die damit verbundene Umsetzung der EN 1504 samt weiteren Regelwerken und Festlegungen. Zudem werden die wichtigsten österreichischen Richtlinien kurz vorgestellt.

Die neue Technische Regel “Instandhaltung von Betonbauteilen“ des DIBT steht im Mittelpunkt des Beitrags von Dr.-Ing. Lars Wolff vom Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff aus Aachen. Auf Grundlage dieses Hilfsmittels, das derzeit von einer Projektgruppe innerhalb des Deutschen Instituts für Bautechnik erstellt wird, können zukünftig, soweit möglich, einheitliche Anforderungen an Produkte für die Betoninstandsetzung innerhalb und außerhalb des Regelungsbereichs der Landesbauordnungen gestellt werden.

Den Schlusspunkt der Veranstaltung setzt RA Dr. Martin Stelzner, Kanzlei Kapellmann & Partner, Mönchengladbach mit einem juristischen Thema. Er klärt über Prüf- und Hinweispflichten in der Angebots- und Ausführungsphase auf und erläutert gleichzeitig, wo eventuelle Grenzen des Hinweises sein sollten.

Eine große begleitende Fachausstellung bietet den Teilnehmern außerdem die Möglichkeit, sich über die Vorträge hinaus weiter über neueste Produkte, Produktentwicklungen und Dienstleistungen rund um die Betoninstandsetzung zu informieren und bietet Gelegenheit zu vertiefenden Gesprächen.

Der Kongress findet statt am 11. Februar 2020 im Kongresszentrum der Westfalenhallen Dortmund, Rheinlanddamm 200, 44139 Dortmund, statt. Beginn ist 8.00 Uhr. Die Kosten betragen 310,00 Euro für Nichtmitglieder sowie 235,00 Euro für LIB-/ BFI-/GUEP-Mitglieder und 30 Euro für Studenten. Für Frühbucher (bis zum 6.12.2018) betragen die Kosten 245,00 Euro für Nichtmitglieder bzw. 170,00 € für Mitglieder (jeweils zzgl. MwSt). Im Preis enthalten sind die Kosten für Mittagessen und Bewirtung sowie das Vortragskompendium. Die Anmeldunterlagen stehen auf der Homepage der LIB NRW unter www.lib-nrw.de zur Verfügung. Hier können ebenfalls alle Details zum Programm abgerufen werden.

Die Veranstaltung ist durch die Ingenieurkammer-Bau NRW und die Architektenkammer NW als Fortbildung anerkannt.

Ansprechpartner für die Presse

Dipl.-Ing. Frank Pawlik
Geschäftsführer
Landesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken NRW e. V.

Sitz der Geschäftsführung:
Krefeld
Bökendonk 15
47809 Krefeld
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